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Absage
Airbus verliert Milliarden-Auftrag in Japan

Airbus A380: Einziger japanischer Kunde springt ab.   Keystone

Die Skymark Airlines will doch keine Superjumbos des Typs A380. Die Stornierung bringt Airbus in eine ungemütliche Situation. Auch andere Bestellungen hängen in der Schwebe.

Veröffentlicht am 29.07.2014

Airbus springt der einzige japanische Kunde für den Superjumbo A380 ab. Skymark Airlines gab die Stornierung eines umgerechnet 1,8 Milliarden Franken schweren Auftrags über sechs A380-Flieger bekannt.

Nach eigener Auskunft konnte die Fluggesellschaft die Finanzierung nicht stemmen. Airbus sei nicht zu Nachverhandlungen des Auftrags bereit gewesen. Jetzt müsse über die Stornierungskosten gesprochen werden.

Unsichere Bestellungen

Skymark gehe nicht davon aus, die rund 26 Milliarden Yen (230 Millionen Franken) zurückzubekommen, die die Airline an Airbus schon gezahlt habe. Skymark war im abgelaufenen Geschäftsjahr in die Verlustzone gerutscht.

Branchen-Insidern zufolge hängen noch weitere Bestellungen für das weltgrösste Flugzeug in der Schwebe. Grösster Abnehmer des A380 ist die arabische Airline Emirates.

(sda/dbe/vst)

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