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Sicherheit
Airbus warnt vor Problemen beim A400M

Airbus A400M: Unsicherheiten nach dem Absturz bei Sevilla. Keystone

Der französische Flugzeugbauer warnt nach dem Absturz des Militärtransporters vom Typ A400M vor Problemen mit der Triebwerkssteuerung. Airbus empfiehlt einen einmaligen Kontroll-Check.

Veröffentlicht am 19.05.2015

Nach dem Absturz eines Militärtransporters A400M in Spanien warnt Airbus vor möglichen Problemen bei der elektronischen Triebwerkssteuerung des Flugzeugs. Das Unternehmen empfiehlt einen Kontroll-Check für alle Flugzeuge dieses Typs.

Alle Nutzer eines A400M sollten an jedem Flugzeugtriebwerk die sogenannte elektronische Triebwerkskontrolleinheit (Electronic Control Unit) untersuchen, erklärte die Airbus-Rüstungssparte am Dienstag. In der «dringlichen technischen Empfehlung des Herstellers» wird demnach ein «einmaliger Kontroll-Check» der Einheit «vor dem nächsten Flug» empfohlen.

Testflüge gestoppt

Angaben darüber, ob Probleme bei der Triebwerkssteuerung die mögliche Ursache für den Absturz des A400M waren, machte Airbus nicht. Beim Absturz des für die Türkei bestimmten A400M waren am 9. Mai nahe Sevilla vier Airbus-Mitarbeiter ums Leben gekommen, zwei weitere wurden schwer verletzt.

Deutschland, Grossbritannien, die Türkei und Malaysia stoppten als Reaktion auf den Absturz ihre Testflüge mit der Maschine. Airbus absolvierte dagegen nur wenige Tage nach dem Unglück einen neuen Testflug.

(awp/sda/afp/dpa/dbe)

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