Die Airopack Technology Group hat im ersten Halbjahr 2014 erneut einen Verlust ausgewiesen. Für das zweite Halbjahr erwartet das Management der vormals Innovative Packaging Solutions (IPS) jedoch eine Verbesserung des operativen Geschäfts.

Der Verlust fiel mit 3 Millionen Euro etwas geringer aus - nach einem Verlust von 3,4 Millionen Euro im Vorjahr, wie der Entwickler und Anbieter von Verpackungssystemen am Freitag mitteilte. Das Joint Venture Airolux habe in den ersten sechs Monaten 6,7 Millionen Stück Verpackungen an die Kunden ausgeliefert. Dies entspreche zehn Mal den Volumen im Vorjahreszeitraum.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Ebit-Verlust verringert

Der Umsatz des Joint Ventures lag bei 6,4 Millionen Euro, was konsolidiert 3,4 Millionen Euro entsprach. Der grösste Anteil sei von Procter & Gamble und dem US-ansässigen Unternehmen Method Products erworben worden. Kleinere Volumina gingen an verschiedene Kunden wie zum Beispiel Elizabeth Arden, wie es hiess.

Auf Joint-Venture-Level sei auf der Ebitda-Stufe ein Break-Even-Punkt erreicht worden, hiess es vom Unternehmen, das sich im Mai umbenannt hat. Der konsolidierte Ebitda entsprach einem Minus von 1,8 Millionen Euro nach einem Verlust von 2,3 Millionen im Vorjahr, wie aus dem Halbjahresbericht hervorgeht. Der Ebit-Verlust sank auf 2,8 Millionen Euro von 3,2 Millionen.

Management verspricht Ergebnisverbesserung

Auf konsolidierter Basis erwartet das Management für das zweite Halbjahr 2014 eine «signifikante Ergebnisverbesserung» im Vergleich zum ersten Halbjahr. Das Ausmass werde abhängig sein vom Verkaufsmix in den restlichen Monaten, hiess es. Für die Zukunft sei man zuversichtlich, wieder profitabel zu sein.

(awp/lur/ise)