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Industrie
Akten zu syrischer Lafarge-Fabrik werden öffentlich

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Lafarge-Anlage in Syrien: Der Vorgängerkonzern von LafargeHolcim war nach Ausbruch des Bürgerkriegs weiterhin im Land tätig.Quelle: ZVG

LafargeHolcim kann die Syrien-Affäre nicht abhaken. Nun publiziert Frankreich Akten zu den Aktivitäten der Zementfirma im Bürgerkriegsland.

Veröffentlicht am 08.05.2018

Die französische Behörde «Komitee für das nationale Verteidigungsgeheimnis» (Commission du secret de la défense nationale) hat der Freigabe von «geheimen Verteidigungsdokumenten» über die Aktivitäten des Zementherstellers LafargeHolcim in Syrien zugestimmt.

Die Dokumente stehen im Mittelpunkt einer Untersuchung zur vermuteten Finanzierung dschihadistischer Gruppen in dem Land. Der Vorwurf lautet dabei, dass das Unternehmen Extremisten bezahlt habe, damit ein Zementwerk im Norden des Landes in Betrieb bleiben konnte.

Das Zementwerk befindet sich in Dschalabija rund 150 Kilometer nordöstlich von Aleppo. Die Gelder sollen in den Jahren 2013 und 2014 unter anderem an IS-Extremisten geflossen sein.

(sda/mbü)

 

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