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Börse
Aktien von Schmolz + Bickenbach vom Handel ausgesetzt

Schmolz + Bickenbach: Das Unternehmen will, dass der Aktienhandel ausgesetzt wird. (Bild: Keystone)

Im Zuge der Generalversammlung von Schmolz + Bickenbach, hat das Unternehmen erfolgreich darum ersucht, den Handel mit den eigenen Aktien vorübergehend auszusetzen.

Veröffentlicht am 28.06.2013

Die Aktien des Stahlkochers Schmolz+Bickenbach sind bis auf Weiteres vom Handel an der SIX Swiss Exchange ausgesetzt. Der Schritt erfolgt auf Wunsch des Unternehmens, wie die Börsenbetreiberin mitteilte.

Schmolz+Bickenbach hält am Berichtstag die Generalversammlung ab, an der die Aktionäre entscheiden, wer beim Unternehmen in Zukunft das Sagen hat: Entweder die Erben der Gründerfamilie mit Viktor Vekselberg im Rücken oder Aktionäre, die auf der Seite des Verwaltungsrats stehen. 

Noch am Morgen vor der Aktionärsversammlung hatte der Verwaltungsrat die Details für die von seiner Seite vorgeschlagene Variante einer Kapitalerhöhung dargelegt. So sollen der Nennwert pro Aktie auf 0,80 von 3,50 Franken reduziert und gleichzeitig neu 413,4 Millionen Aktien zum Preis von je 0,80 Franken emittiert werden.

Den Aktionären werden für zwei gehaltene Namenaktien 7 neue Titel zum genannten Bezugspreis angeboten. Vor dem Handelsstopp um 10 Uhr notierten die Schmolz+Bickenbach-Aktien mit -6,2 Prozent bei 2,90 Franken.

(muv/aho/awp/reuters)

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