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AKW Beznau: Unregelmässigkeit im Reaktordeckel entdeckt

AKW Beznau: Ersetzt wurden unter anderem ein Teil der Frischdampfleitungen. (Bild: Keystone)

Das AKW Beznau gilt als das weltweit dienstälteste Kernkraftwerk. Bei der Jahresrevision ist nun eine Unregelmässigkeit an einer Schweissnaht festgestellt worden.

Veröffentlicht am 18.06.2012

Bei der laufenden Jahresrevision des Blocks 1 des Atomkraftwerk Beznau ist eine Unregelmässigkeit an einer Schweissnaht im Innenteil des Reaktordeckels entdeckt worden. Nun wird die Schweissnaht verstärkt, wie die Beznau-Betreiberin Axpo mitteilte.

Bei der seit dem 18. Mai laufenden Revision kämen die Fachkräfte der Axpo planmässig voran, heisst es im Communiqué. Eine spezielle Herausforderung sei der Einbau des neuen Rundlaufkrans im Sicherheitsgebäude gewesen. Der Kran kann bis zu 100 Tonnen schweres Material transportieren.

Ersetzt wurden unter anderem ein Teil der Frischdampfleitungen, Leitungen des primären Nebenkühlwassers, die Kondenser-Reinigungsanlage der Turbine, die Kondensatoren der Schutzleittechnik im Notstandsystem und diverse Niederspannungskomponenten in der Stromverteilungsanlage.

Für die Jahresrevision unterstützen rund 300 Fachkräfte aus dem In- und Ausland die 500 Axpo-Mitarbeitenden. Die Revision soll mit der Freigabe durch das Eidgenössische Nuklearsicherheitssinspektorat (ENSI) im Verlauf des Monats Juli abgeschlossen werden.

Das AKW in Beznau wurde 1969 erbaut. Es gilt als das weltweit dienstälteste Kernkraftwerk.

(tno/aho/sda)

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