Eine defekte Diode hat im Atomkraftwerk Gösgen im Kanton Solothurn am Samstagabend eine Schnellabschaltung des Reaktors ausgelöst. Radioaktivität trat bei dem Vorfall nicht aus, wie die Betreiber in einem Communiqué mitteilten. Das AKW sei in einem sicheren Zustand.

Um 4.45 Uhr am Sonntagmorgen nahm das Kernkraftwerk die Stromproduktion wieder auf. Die defekte Diode sei ersetzt und sämtliche Sicherheitssysteme überprüft worden, hiess es. Die Kraftwerkbetreiber informierten die Atom-Aufsichtsbehörde ENSI über den Vorfall.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Die defekte Diode hatte kurz vor 18.30 Uhr ein falsches Schutzsignal ausgelöst. Dies führte dann zur Schnellabschaltung der Anlage. Die Folge: Es wurde von aussen sicht- und hörbar automatisch Dampf abgelassen, wie Robert Joho von der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG auf Anfrage sagte.

(tno/sda)