Der US-Aluriese hat seine Ergebnisse im zweiten Quartal trotz fallender Rohstoffpreise verbessern können. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent auf unter dem Strich 140 Millionen Dollar (127 Millionen Euro), wie der vom ehemaligen Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geführte Konzern mitteilte.

Auch wenn der vor allem durch steigende Exporte Chinas gesunkene Aluminiumpreis Alcoa zu schaffen machte, profitierte das Unternehmen weiter von starker Nachfrage der Auto- und Flugzeugindustrie.

Leicht im Plus

Der Umsatz stieg um etwa ein Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar. Die Zahlen konnten die Erwartungen der Wall Street nicht ganz erfüllen, dennoch notierte die Aktie nachbörslich leicht im Plus.

Alcoa ist traditionell der erste US-Grosskonzern, der seine Bilanz vorlegt. Weil Aluminium in so vielen Branchen eingesetzt wird, gelten die Zahlen des Unternehmens als eine Art Konjunkturbarometer.

(awp/chb)