Der US-Aluminiumriese Alcoa hat zum Auftakt der US-Berichtssaison einen Fehlstart hingelegt. Im dritten Quartal fiel der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreswert von 149 auf 44 Millionen Dollar, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Das Unternehmen begründete den Gewinneinbruch mit hohen Sonderkosten. Alcoa befindet sich noch immer in einem Umbau, der die Bilanz belastet. Doch auch im Tagesgeschäft lief es zuletzt nicht rund - der Umsatz sank um elf Prozent zum Vorjahr auf 5,6 Milliarden Dollar. Der seit Jahresbeginn um rund 14 Prozent gefallene Aluminium-Preis macht dem Konzern zu schaffen.

Richtungsweisende Zahlen

Alcoa eröffnet traditionell den vierteljährlichen Bilanzreigen der US-Konzerne. Weil Aluminium in vielen Branchen eingesetzt wird, gelten die Zahlen als richtungsweisend.

In der Vorwoche hatte Alcoa angekündigt, sich in zwei Unternehmen aufzuspalten. Die klassische Herstellung von Rohmaterialien wird von technologisch anspruchsvolleren Produkten getrennt. Unter dem Namen Alcoa soll weiter das traditionelle Geschäft laufen.

(sda/gku)

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