Der Aluminium-Hersteller Alcoa ist in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Im Schlussquartal verdiente das Unternehmen unter dem Strich 242 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 191 Millionen Dollar aufgelaufen; auch im Vorquartal hatte Alcoa Geld verloren.

 

Alcoa habe den schwankenden Metallpreisen und der instabilen Weltwirtschaft getrotzt, erklärte Konzern-Chef Klaus Kleinfeld am Dienstag in New York. Für das laufende Jahr zeigte er sich zuversichtlich; er prophezeite eine um 7 Prozent steigende Aluminium-Nachfrage auf der Welt. Nachbörslich stieg die Aktie um annähernd 2 Prozent.

Weniger Umsatz

Zum Gewinn trug auch der Verkauf eines Wasserkraftwerks bei, der allein 161 Millionen Dollar beisteuerte. Der Umsatz im Schlussquartal sank dagegen um 2 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar. Die Alupreise sind im Keller.

Alcoa ist traditionell der erste bedeutende US-Konzern, der seine Bilanz für das abgelaufene Quartal und Gesamtjahr veröffentlicht. Das Unternehmen gilt wegen der breiten Verwendung von Aluminium als ein Gradmesser für die Konjunktur.

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(rcv/tke/sda)