Der Discounter Aldi nimmt in der Schweiz eine gewaltige Kapitalherabsetzung vor. Durch die Vernichtung von 995'000 Namenaktien zum Nennwert von je 1000 Franken setzt Aldi Suisse sein Aktienkapital von vormals 1,195 Milliarden Franken auf 200 Millionen Franken herab. Das zeigen Unterlagen des Handelsregisters St.Gallen.

Der Discounter mit Hauptsitz in Schwarzenbach SG bestätigt gegenüber der «Handelszeitung» den Sachverhalt und teilt mit: «Bei der Herabsetzung des Aktienkapitals handelt es sich um eine Umverteilung des Eigenkapitals zugunsten der Kapitaleinlagereserven.»

Mehr Flexibilität - für was?

Warum konkret Aldi die Umschichtung vornimmt, will der Konzern nicht preisgeben. In der Branche heisst es, der Konzern verfüge in der Schweiz über zu viele Geldmittel angesichts der Tatsache, dass die Expansion in der Schweiz nicht so rasch vorankomme wie geplant.

Aldi sagt dazu lediglich: «Die durch die Umverteilung des Kapitals gewonnene grössere Flexibilität ermöglicht eine nachhaltige Investitionsstrategie am Wirtschaftsstandort Schweiz

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