1. Home
  2. Unternehmen
  3. Alibaba-Gründer hätte lieber keine Börsen-Milliarden

Auflagen
Alibaba-Gründer hätte lieber keine Börsen-Milliarden

Jack Ma: Verwaltungsrats-Konflikte nagen. Keystone

Alibaba-Gründer Jack Ma hat keine Freude an anspruchsvollen Aktionären und Streitereien im Verwaltungsrat. Einen Börsengang würde er heute nicht mehr wagen.

Veröffentlicht am 10.06.2015

Die chinesische Handelsplattform Alibaba hat bei ihrem Börsengang im vergangenen Herbst die Rekordsumme von 25 Milliarden Dollar eingenommen - doch Gründer Jack Ma würde sich nicht noch einmal darauf einlassen. In einem zweiten Leben wäre er der Börse ferngeblieben, sagte Ma bei einem Auftritt in New York, wie das «Wall Street Journal» berichtete. Er verwies auf anspruchsvolle Aktionäre und Streitereien im Verwaltungsrat: «Das Leben ist hart, wenn man einen Börsengang macht.»

Ma hatte sich durch Aktien mit höheren Stimmrechten die Kontrolle über Alibaba auch nach dem Gang an die Börse in New York gesichert. Das Unternehmen ist inzwischen mehr als 220 Milliarden Dollar wert.

(awp/chb)

Anzeige