Nach der Bruchlandung einer Turboprop-Maschine der rumänischen Airline Carpatair auf dem Flughafen Rom-Fiumicino hat die Staatsanwaltschaft in Rom Ermittlungen gegen Alitalia wegen Betrugs aufgenommen. Das berichteten italienische Medien.

Die Ermittlungen wurden eingeleitet, nachdem die Passagiere des Carpatair-Fluges erklärt hatten, sie seien überzeugt gewesen, in einem Alitalia-Flugzeug zu reisen. Die Passagiere hatten die Tickets den Angaben zufolge für Alitalia-Flüge gekauft. Nach der Bruchlandung bekam die Maschine noch in der Nacht neue Lackierung - Farben und Schriftzug von Alitalia verschwanden. Carpatair betrieb für Alitalia bisher drei inneritalienische Verbindungen - Rom-Bologna, Rom-Pisa und Rom-Ancona.

Die Carpatair-Maschine war am Samstagabend vermutlich wegen des starken Windes von der Piste abgekommen. 16 Menschen wurden verletzt. Die Maschine vom Typ ATR 72, die für Alitalia flog, war aus Pisa gekommen. An Bord waren 46 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder.

(muv/chb/sda)