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All Nippon Airways groundet «Dreamliner» bis Mai

Dieser «Dreamliner» der All Nippon Airways bleibt noch bis auf Weiteres am Boden. (Bild: Keystone)

In Japan macht man sich wenig Hoffnung auf eine schnelle Lösung der Probleme bei Boeing. Der grösste «Dreamliner»-Kunde All Nippon Airways streicht die entsprechenden Flüge noch bis Mai.

Veröffentlicht am 25.02.2013

Die japanische Fluglinie All Nippon Airways (ANA) hat alle Flüge des pannengeplagten Boeing 787 «Dreamliners» wegen Sicherheitsbedenken bis Ende Mai gestrichen. Wegen eines Feuers und eines Schmorbrands bei zwei Batterien hatten Luftfahrtaufseher Mitte Januar ein weltweites Flugverbot für Maschinen des Typs Boeing 787 verhängt, das bis heute gilt. Von 31. März bis 31. Mai fallen damit bei ANA 1714 weitere «Dreamliner»-Flüge aus. Insgesamt hatte ANA seit Januar 3.600 Flüge gestrichen.

Die japanische Luftfahrtaufsicht teilte am Freitag zudem mit, dass unbeabsichtigt geöffnete Ventile dazu geführt hatten, dass bei einem «Dreamliner» von Japan Airlines zweimal kurz hintereinander Sprit ausgelaufen war. Am 8. Januar auf dem Flughafen von Boston waren dabei etwa 150 Liter Kerosin ausgeströmt.

Mit 17 der bislang ausgelieferten 50 Maschinen des Typs ist ANA der grösste «Dreamliner»-Kunde. Boeing muss wegen der Sicherheitsprobleme auch die Auslieferung neuer Maschinen des Typs stoppen.

(jev/aho/awp)

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