Der Anteil sei am vergangenen Mittwoch auf 2,84 Prozent und damit unter die meldepflichtige Marke von 3 Prozent gesunken, teilte die Commerzbank mit. Ein Allianz-Sprecher sagte auf Anfrage, der Konzern habe zum einen Aktien verkauft, zum anderen sei der Anteil durch die jüngste Kapitalerhöhung der Commerzbank um sieben Prozent weiter verwässert worden.

Zuletzt hatte die Allianz noch knapp fünf Prozent der Commerzbank-Aktien gehalten. Der Anteil war bereits im vergangenen Mai von zuvor knapp zehn Prozent deutlich gesunken, als die Allianz bei einer damaligen Kapitalerhöhung der Bank nicht voll mitgezogen hatte.

Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise hatte die Allianz Anfang 2009 ihre damalige Tochter Dresdner Bank an die Commerzbank verkauft und hatte im Gegenzug dafür auch Commerzbank-Anteile übernommen. Das hatte die Allianz einiges gekostet. Den Wert ihrer Beteiligung musste sie im vergangenen Jahr um 520 Millionen Euro nach unten korrigieren. Was die Allianz mit den verbliebenen Commerzbank-Papieren vorhat, liess der Sprecher offen.

(laf/vst/sda)

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