In den kommenden drei Jahren will die Schweizer Tochter des deutschen Versicherungsriesen Allianz 150 Stellen abbauen. Allianz Suisse bestätigte am Donnerstag auf Anfrage eine entsprechende Meldung des Finanzportals «Inside Paradeplatz».

Die Allianz haben die Mitarbeitenden am gestrigen Mittwoch informiert, schrieb ein Sprecher zur Nachrichtenagentur «AWP». Insgesamt arbeiten derzeit rund 3'600 Angestellte für Allianz Schweiz. Die ersten zwanzig Mitarbeiter müssen bereits diesen Monat gehen. Bei einigen dieser Mitarbeitenden werde eine Frühpensionierung in Betracht gezogen.

Natürliche Fluktuation

Während in der Anfangsphase Kündigungen nicht vermieden werden könnten, gehe die Allianz aber davon aus, den Stellenabbau grösstenteils über die natürliche Fluktuation auffangen können. Diese liege bei rund 200 Mitarbeitenden im Jahr.

Den Abbau begründet der Versicherer mit dem sich ändernden Geschäftsumfeld: «Der Wettbewerb verschärft sich und neue Anbieter drängen auf den Markt.» Zwar entwickelten sich die Geschäftszahlen bisher positiv. Der Bedarf an Innovation, Technologie und Infrastruktur nehme aber zu. Daher wolle sich die Allianz effizient aufstellen und dafür Finanzierungsspielräume schaffen.

(awp/bsh/tdr)