Die Allianz ist in Italien ins Visier der Wettbewerbshüter geraten. Ein Sprecher von Europas grösstem Versicherer bestätigte, dass es entsprechende Ermittlungen gebe. Der Münchner Konzern prüfe die Vorwürfe.

Die italienische Wettbewerbsbehörde hatte am Vorabend mitgeteilt, sich insgesamt acht Versicherer wegen möglicher Preisabsprachen bei Auto- und Schadenspolicen vorzuknöpfen. Dazu zählten neben der Allianz auch Generali, Fondiaria, Axa, Groupama, Unipol, Reale Mutua und Cattolica Assicurazioni. Was den Unternehmen konkret vorgeworfen wird, war zunächst nicht zu erfahren.

Italien ist für die Allianz quasi der zweite Heimatmarkt, auch wegen des sehr grossen Anleihe-Engagements. Im Versicherungsgeschäft schaut sich der Konzern in dem südeuropäischen Land nach wie vor nach Zukaufsmöglichkeiten um. 

(muv/rcv/reuters)