Der Versicherungskonzern Allianz streicht laut einem Pressebericht in den kommenden drei Jahren rund 700 Stellen in Deutschland. Nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» vom Freitag sollen zudem bis Ende 2020 Standorte in einigen Sparten zusammengelegt werden.

Der Abbau ist Teil eines Sparprogramms, dem rund 1300 Jobs zum Opfer fallen sollen. Ein Teil davon sei bereits in den vergangenen Jahren über Altersteilzeitregelungen abgebaut worden, schreibt das Blatt unter Berufung auf Unternehmensquellen. Die Allianz habe die drastischen Eingriffe intern damit begründet, dass durch die Digitalisierung zahlreiche Stellen überflüssig würden.

Vorwürfe von Seiten der Belegschaft

Viele Mitarbeiter glauben dies jedoch nicht und hätten im Intranet des Unternehmens ihrem Unmut Luft gemacht, berichtet die «Süddeutsche Zeitung» weiter. Demnach werfen viele Beschäftigte dem Management vor, auf dem Rücken der Belegschaft zu sparen, um die Rendite für die Aktionäre zu steigern.

(sda/me/mbü)

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