Die Allianz Suisse hat den Gewinn im vergangenen Jahr leicht gesteigert. Bereinigt um den ausserordentlichen Erlös im Vorjahr aus dem Verkauf der Gesellschaften Alba und Phenix sowie von Versicherungsportfolios stieg der Gewinn um 1,1 Prozent auf 259,4 Millionen Franken. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 0,9 Prozent auf 289,4 Millionen Franken. Ausserdem stieg das Prämienvolumen um 1,6 Prozent auf 3,94 Milliarden Franken an. Das teilt die Schweizer Tochter des Versicherungskonzerns Allianz mit.

Die Gruppe hat laut eigenen Aussagen in einem herausfordernden Umfeld ein solides Jahresergebnis erzielt. In der Kerngesellschaft Allianz Suisse Versicherung und Allianz Suisse Leben betrug der Anstieg des operativen Ergebnisses sogar 6,0 Prozent. Damit beträgt dieser neu 275,6 Millionen Franken. «In unserem Kerngeschäft haben wir Stabilität bewiesen und können zudem auf eine solide Kapitalisierung zählen», wird der neue CEO Klaus-Peter Röhler in der Mitteilung zitiert.

In der Schadenversicherung der Allianz Suisse Versicherung, blieben die Bruttoprämieneinnahmen mit 1,74 Milliarden Franken auf dem Vorjahresniveau stehen. Erfreulich sei der Rückgang der Schadenquote, die trotz Hagelschäden im Umfang von 67,3 Millionen Franken um 0,7 Prozentpunkte auf 73,1 Prozent gesunken ist. Die Schaden-Kostenquote verbesserte sich auf 95,2 Prozent nach 95,6 Prozent im Vorjahr.

In der Allianz Suisse Leben wurde der Prämienanstieg derweil von 3,2 Prozent auf 2,14 Milliarden Franken durch die höheren Einnahmen im Einzellebengeschäft (+4,3%) getragen. Dies sei der hohen Nachfrage nach den neu lancierten Produkten Kindervorsorge und Balance Invest zuzuschreiben. Auch im grösseren Kollektivlebenteil konnte Allianz Suisse die Prämieneinnahmen um 2,9 Prozent steigern.

(muv/vst/sda/awp)

Anzeige