Das Immobilienunternehmen Allreal hat im vergangenen Jahr unter dem Strich 105,1 Millionen Franken verdient. Damit lag der Gewinn ohne Neubewertungseffekte um 8,6 Prozent unter dem Rekordergebnis des Vorjahres.

Unter Berücksichtigung der Neubewertungen schrumpfte der Gewinn gegenüber 2011 gar um 33,2 Prozent auf 98 Millionen Franken, wie das Immobilienunternehmen mit Sitz in Zürich mitteilte.

Gewinnrückgang wegen Toni-Areal

Verantwortlich für den deutlichen Gewinnrückgang sei unter anderem der höhere Betriebsaufwand in der Generalunternehmung sowie der Wertverlust des Toni-Areals in Zürich.

Dank des markant höheren Projektvolumens bei seiner Generalunternehmung konnte Allreal gleichzeitig beim Gesamtumsatz um 22,6 Prozent zulegen. Trotz leicht sinkender Mieterträge verdiente Allreal 1,09 Milliarden Franken und knackte damit 2012 erstmals die Milliarden-Grenzen.

Der Marktwert des Immobilienportfolios wuchs von 2,95 Milliarden Franken im Jahr 2011 auf 3,16 Milliarden Franken. Der Wert der Renditeliegenschaften - bestehend aus 45 Geschäfts- und 19 Wohnliegenschaften - lag dabei unverändert bei 2,53 Milliarden Franken. Fast 50 Prozent an Wert gewann dafür das Portfolio der Liegenschaften im Bau.

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Das ausschliesslich in der Schweiz tätige Immobilienunternehmen beschäftigt in Zürich, Basel, Bern, Cham und St.Gallen rund 380 Mitarbeiter. Die Dividende für 2012 soll unverändert 5,50 Franken pro Aktie betragen.

(chb/sda)