Das Zürcher Immobilienunternehmen Allreal hat seinen Halbjahresüberschuss 2015 erneut leicht steigern können. Unter dem Strich verdiente Allreal 67,2 Millionen Franken, das ist ein Plus von 3,1 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Zur positiven Entwicklung beigetragen hätten einmalig anfallende Gewinne aus Verkäufen von Liegenschaften sowie der konstante Anstieg der Mieterträge, teilte das Unternehmen mit. Ohne den Neubewertungseffekt wäre der Reingewinn mit 59,1 Millionen Franken gar um 6,7 Prozent gewachsen. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit blieb ohne die Neubewertung konstant bei 93,2 Millionen Franken.

Leerstandquote sinkt

Die Mieterträge wuchsen gegenüber dem Vorjahressemester um 18,6 Prozent auf 88,5 Millionen Franken, das sei dem Ausbau des Portfolios der Renditeliegenschaften in den Vorjahren zu verdanken. Zum markanten Wachstum trugen insbesondere jene Liegenschaften bei, die im ersten Halbjahr erstmals über einen gesamten Berichtszeitraum ertragswirksam waren.

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Die kumulierte Leerstandsquote verringerte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent des Soll-Mietertrags. Im zweiten Halbjahr dürfte die Leerstandsquote weiter sinken. In der Berichtsperiode verkaufte Allreal zudem zwei Renditeliegenschaften. Der dabei erzielte Gewinn belief sich auf 18,4 Millionen Franken - 26 Prozent über dem bilanzierten Marktwert.

Rückgang bei Generalunternehmungen

Einen markanten Rückgang um 42,7 Prozent auf noch 36,1 Millionen Franken verzeichnete das Unternehmen dagegen beim Erfolg aus Generalunternehmung. Auch das abgewickelte Projektvolumen aus Generalunternehmungen ging laut dem Unternehmen «erwartungsgemäss» um 37,9 Prozent auf 303,8 Millionen Franken zurück.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2015 geht das Unternehmen weiterhin von einem operativen Unternehmensergebnis aus, das mit demjenigen des Vorjahrs "mindestens vergleichbar" ist.

(sda/dbe/gku)