Das Immobilien- und Generalunternehmen Allreal (Aktie) hat im ersten Halbjahr 2011 einen Rückgang des Reingewinns exklusive Neubewertungseffekt (NB) um 5,7 Prozent auf 54,1 Millionen Franken verzeichnet. Der Ebit exklusive NB fiel um 9,3 Prozent auf 84,6 Millionen. Der Gesamtumsatz erhöhte sich indes um 24,2 Prozent auf 380,9 Millionen, wie das Unternehmen mitteilte.

Davon entfielen 347,8 Millionen (+33,6 Prozent) auf das abgewickelte Projektvolumen der Generalunternehmung, während die Mieterträge mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 69,8 Millionen praktisch stabil blieben. Die Leerstandsquote der Renditeliegenschaften verbesserte sich auf 4,6 Prozent von 4,8 Prozent im Vorjahr, die Nettorendite blieb mit 5,1 Prozent unverändert.

Damit wurden die Prognosen der Analysten mit Blick auf den Mietertrag praktisch erreicht, die Gewinnzahlen lagen aber klar über den Erwartungen. Allreal nennt das Ergebnis «überzeugend». Man habe an das Rekordergebnis der Vorjahresperiode angeknüpft worden. Den Rückgang des operativen Ergebnisses ohne die Neubewertungseffekte begründet das Unternehmen mit zyklisch anfallenden Gewinnen aus abgeschlossenen Projekten.

Das Immobilien-Portfolio des Konzerns wies per Mitte Jahr einen Marktwert von 2,84 Milliarden Franken auf, verglichen mit 2,62 Milliarden von Ende Dezember. Der Anteil der Renditeliegenschaften machte dabei 2,51 Milliarden aus, derjenige der Anlageliegenschaften im Bau 337 Millionen.

Für das Gesamtjahr 2011 zeigt sich Allreal etwas zuversichtlicher als noch im vergangenen Februar. Es sei mit einem operativen Ergebnis in Vorjahreshöhe zu rechnen, gemäss der bisherigen Prognose lautete auf ein «geringfügig tieferes Ergebnis».

(rcv/tno/awp)