Allreal, die Immobiliengesellschaft mit eigener Generalunternehmung, hat im ersten Halbjahr 2013 eine um 27 Prozent höhere Gesamtleistung von 612,4 Millionen Franken erzielt. Dabei stiegen die Mieterträge um 1,4 Prozent auf 72,8 Millionen und das abgewickelte Projektvolumen der Generalunternehmung legte gar um 31 Prozent auf 536,0 Millionen Franken zu.

Unter Ausklammerung der Neubewertungen resultierte ein Betriebsergebnis auf Stufe Ebit von 83,2 Millionen (-0,4 Prozent) und auf Stufe Reingewinn von 55,5 Millionen (+12 Prozent). Zum «guten» operativen Resultat wesentlich beigetragen haben sowohl höhere Mieterträge als auch der tiefere Finanzaufwand, wie Allreal mitteilt.

Analysten übertroffen

Die Neubewertung des Immobilienparks mit eingerechnet sank der Ebit mit 14 Prozent auf 88,4 Millionen deutlich stärker und der Reingewinn kam bei 59,2 Millionen zu liegen, was im Vergleich zum Vorjahr einer Abnahme um 7,8 Prozent entspricht. Den Rückgang erklärt das Unternehmen mit den geringeren Aufwertungsgewinnen als in der Vorjahresperiode.

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Mit den Zahlen hat Allreal die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) beim EBIT und Reingewinn vor Neubewertungen übertroffen und beim Mietertrag im Rahmen der Erwartungen abgeschnitten. Die Analysten hatten einen Mietertrag von 72,4 Millionen sowie unter Ausklammerung der Neubewertungen einen EBIT von 82,4 Millionen und einen Reingewinn von 50,6 Millionen erwartet.

(tke/muv/awp)