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Zurich Versicherung
Alpiq-Chefin zieht VR-Kandidatur zurück

Jasmin Staiblin
Jasmin Staiblin: Die Managerin leitet den Stromkonzern Alpiq.Quelle: Keystone

Jasmin Staiblin wird nun doch nicht Zurich-Verwaltungsrätin. Grund ist die Situation beim Stromkonzern Alpiq.

Veröffentlicht am 26.03.2018

Anfang März hatte Zurich mitgeteilt, dass die Alpiq-Chefin Jasmin Staiblin vorgeschlagen worden sei für das Aufsichtsgremium des Versicherungskonzerns. Nun heisst es, dass Staiblin derzeit nicht zur Verfügung stehe. Sie habe Zurich darüber informiert.

Angesichts ihrer Aufgaben beim Stromkonzern sei der jetzige Zeitpunkt nicht der Richtige für eine Position im Verwaltungsrat von Zurich. Staiblin habe ihr Bedauern ausgedrückt, schreibt Zurich in der Mitteilung.

Seit 2013 an der Spitze von Alpiq

Staiblin ist seit 2013 Chefin von Alpiq. Zuvor arbeitete sie während fünfzehn Jahren in leitenden Positionen beim Technologiekonzern ABB. Sie gehört zudem den Verwaltungsräten von Georg Fischer und Rolls-Royce an.

Alpiq hat 2017 zwar einen höheren Umsatz erwirtschaftet, vermeldet unter dem Strich aber einen Verlust. Zudem sollen die Aktionäre keine Dividende bekommen. Darüber hinaus verkauft Alpiq das Industriegeschäft für 850 Millionen Franken nach Frankreich.

(sda/mlo/mbü)

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