Die angekündigte Neuausrichtung beim Energiekonzern Alpiq nimmt erste Konturen an. Das Unternehmen übernimmt den britischen Konzern Flexitricity und steigt damit in das dezentrale Energiemanagement ein.

Angesichts der schwankenden Stromproduktion aus Windparks und Photovoltaikanlagen gewinne die Steuerung der Stromnachfrage an Bedeutung, teilte Alpiq am Dienstag mit. Mit dem Zukauf sichere man sich zudem einen langjährigen Kundenstamm in Grossbritannien. Über die Höhe des Kaufpreises machten die beiden Unternehmen keine Angaben.

Flexitricity Marktführer in seinem Bereich

Flexitricity bündelt die Stromerzeugung und den Stromverbrauch energieintensiver Unternehmen. Nach Angaben von Alpiq ist Flexitricity Grossbritanniens Marktführer in der Steuerung von netzgebundenen Dienstleistungen.

Im vergangenen Dezember hatte Alpiq angekündigt, das Geschäft mit dezentralen Produktionsanlagen, Energieeffizienz sowie erneuerbaren und flexiblen Energiequellen zu stärken. Damit will der Energiekonzern auf den Wandel im Strommarkt reagieren.

(sda/me/sim)

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