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Mobilität
Alpiq lanciert E-Mobilitäts-Abo gemeinsam mit BMW

Das Angebot unter dem Namen «Juicar» soll sämtliche Elektromobilitätsbedürfnisse der Kunden abdecken.

Alpiq und BMW spannen zusammen für ein Elektroauto-Abo. Und prüfen Partnerschaften mit anderen Anbietern.

Veröffentlicht am 13.08.2018

Der Energiekonzern Alpiq lanciert ein Vollservice-Elektromobilitäts-Abo. Zu diesem Zweck wird Alpiq mit BMW Schweiz zusammenarbeiten. Das Angebot unter dem Namen «Juicar» soll sämtliche Elektromobilitätsbedürfnisse der Kunden abdecken.

Es umfasst das Elektroauto vor der eigenen Haustüre, die passende Heimladestation, das öffentliche Laden, die Motorfahrzeugsteuer, die Versicherung und die Begleichung der Stromkosten, wie Alpiq am Montag mitteilte. Der Kunde kann das gewünschte Mobilitätspaket online konfigurieren, zu einem monatlichen Festpreis abonnieren und jederzeit kündigen. Laut Alpiq tragen die Kunden damit kein finanzielles Risiko.

Abgewickelt wird das Gesamtpaket über Alpiq, die Kunden erhalten von BMW einen Elektrowagen des Typs i3. Es werden aber Partnerschaften mit weiteren Automobilherstellern geprüft. Laut Alpiq ist die zu Jahresbeginn gestartete Pilotphase von «Juicar» in Deutschland erfolgreich verlaufen.

Erstes Projekt aus Zürcher Innovationslabor

Für das Elektroauto-Projekt hat Alpiq in Zürich einen Cleantech-Inkubator namens Oyster Lab gegründet, wie die «Handelszeitung» bereits vergangenen Dezember berichtete. Lab-Leiter ist Bastian Gerhard, der zuvor Innovationschef beim deutschen E-Commerce-Giganten Zalando war.

Ein erstes Produkt aus dem Alpiq-Lab ist das Abomodell für ein Elektroauto. Als Vorbild dienen Netflix, Spotify und Co. mit ihren monatlich abgerechneten Flat-Services. Wer beim Oyster Lab ein solches E-Mobil-Abo abschliesst, bekommt ein umfassendes Mobilitätspaket frei Haus: «Wir liefern das E-Mobil, die Ladestation, eine Tankkarte für die öffentliche Ladeinfrastruktur sowie eine Strom-Flatrate für 12'000 bis 15'000 Kilometer pro Jahr», sagt Gerhard

(awp/bsh)

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