Das Energieunternehmen Alpiq weist für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres einen um 5,3 Prozent tieferen Nettoumsatz von 9,67 Milliarden Franken aus. Vor Sondereinflüssen sanken der Ebitda um 13 Prozent auf 721 Millionen und der Ebit um 12 Prozent auf 368 Millionen Franken.

Unter dem Strich resultierte ein um 20 Prozent tieferer Gewinn von 144 Millionen Franken. Sondereffekte ausgerechnet resultierte ein Gewinn von 171 Millionen, teilte die Gruppe mit.

Neben einer bereits angekündigten Wertberichtigung nach der Kündigung der Langzeitverträge durch Hidroelectrica warnt Alpiq vor weiteren möglichen Anpassungen: Die aufgrund der Preisentwicklung angepassten Erwartungen könnten zu weiteren Wertberichtigungen führen; diese würden das Jahresergebnis «signifikant» beeinflussen.

Aufgrund der anhaltenden Verschlechterung der Marktbedingungen bestehe die Notwendigkeit, das laufende Restrukturierungsprogramm zu verstärken. Zusätzliche Massnahmen würden daher zurzeit geprüft, so Alpiq. Das laufende Devestitionsprogramm werde fortgesetzt und um die Prüfung des Verkaufs der tschechischen Braunkohlekraftwerke Kladno/Zlin ergänzt.

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Wie angekündigt rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2012 mit einem deutlich tieferen Ergebnis als im Vorjahr.

(chb/tke/awp)