Der Energiekonzern Alpiq hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von 1,086 Milliarden Franken geschrieben. Grund dafür sind Wertminderungen und Sondereinflüsse, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Das Unternehmen hatte mit Verlust gerechnet und bereits im vergangenen November Massnahmen in Aussicht gestellt, ohne diese zu konkretisieren. Nun kündigt das Unternehmen die Aufnahme eines nachrangigen Darlehens von 800 Millionen Franken bis 1,0 Milliarden Franken an, um die Kapitalbasis zu stärken.

Vor Sondereinflüssen betrug der Reingewinn 220 Millionen Franken - 14,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz sank um 9,1 Prozent auf 12,71 Milliarden Franken.

Für das laufende Jahr gibt der Konzern keinen Ausblick bekannt. Das Devestitionsprogramm würde auch 2013 weitergeführt, heisst es.

Bereits im November 2011 begann Alpiq zu restrukturieren. Unter anderem wurden 450 Stellen gestrichen, 170 davon in der Schweiz. Die Zahl der Mitarbeiter sank per Ende 2012 von 11'208 auf 7926 - das sind fast 30 Prozent weniger.

Anzeige

(tke/sda)