Der Stromkonzern Alpiq schreitet mit seiner Reorganisation weiter voran. Nach dem Verkauf der finnischen Tochter Energiakolmio und dem geplanten Verkauf der Alpiq Anlagetechnik Gruppe (AAT) zieht das Unternehmen nun den Verkauf des Geschäftsfelds Energieversorgungstechnik aus der AAT-Gruppe in Betracht.

Derzeit würden Gespräche geführt, heisst es in einer Mitteilung. Mit der Reorganisation wolle der Konzern seine finanzielle Flexibilität stärken. Weitere Kommentare will Alpiq nicht abgeben.

Der Energiekonzern hat Tochtergesellschaften in mehr als 20 Ländern. Alpiq ist der grösste Schweizer Energiedienstleister mit europäischer Ausrichtung.

Das Unternehmen ist im vergangenen Jahr von den Umwälzungen im Energiesektor mit voller Wucht getroffen worden. Die Gruppe musste 2011 einen Verlust von 1,3 Milliarden Franken hinnehmen. Grund dafür waren Wertberichtigungen, Sonderabschreibungen und Rückstellungen. Aber auch ohne diese Faktoren hätte Alpiq im vergangenen Jahr 60 Prozent weniger Gewinn erzielt.

(tno/sda/awp)