1. Home
  2. Alpiq: Schallende Ohrfeige in Rumänien

Kündigung
Alpiq: Schallende Ohrfeige in Rumänien

Hans Schweickhardts Alpiq wurde in Rumänien ausgebootet. (Bild: Keystone)

Rückschlag in Rumänien: Der staatlich kontrollierte Versorger Hidroelectrica hat die langfristigen Lieferverträge mit den beiden rumänischen Tochterfirmen von Alpiq gekündigt.

Veröffentlicht am 24.07.2012

Alpiq teilte heute mit, ihr seinen Verträge in Rumänien gekündigt worden. Die Kündigung sei vor dem Hintergrund laufender Verhandlungen geschehen, so Alpiq weiter. Diese hat Hidroelectrica nun abgebrochen.

Die Kündigung werde die Ergebnisse des Konzerns im laufenden Geschäftsjahr belasten, heisst es im Communiqué. Die Buchwerte der beiden Verträge belaufen sich laut Alpiq auf rund 80 Millionen Franken. Sie leisteten bisher einen Ebitda-Beitrag von rund 20 Millionen Franken.

Alpiq habe «eine rechtliche Prüfung der Situation eingeleitet», schrieb das Unternehmen weiter. Zudem will es sein Geschäft in Rumänien überprüfen.

(sda/chb/aho)

Anzeige