Der Energiekonzern Alpiq hat den Verkauf des Gas-Kombikraftwerks Bayet in Frankreich am Mittwoch abgeschlossen. Die Energiegruppe Direct Energie bezahlt Alpiq 45 Millionen Euro für das Kraftwerk. Mit dem Erlös will Alpiq ihre Nettoverschuldung verringern.

Nach der Erfüllung aufschiebender Bedingungen habe die Gruppe den Verkauf erfolgreich abschliessen können, teilte der Energiekonzern am Mittwoch mit. Im Oktober hatte Alpiq den Verkauf des Kraftwerks mit einer Kapazität von 408 Megawatt bereits angekündigt, hatte damals den Verkaufspreis aber nicht genannt.

Schulden verkleinern

Der Verkauf erfolge im Rahmen des Umbaus der Alpiq Gruppe, schreibt der Energiekonzern. Dieser soll unter anderem die Schulden verkleinern und zu einem «fokussierten Kostenmanagement» führen.

Seit 2014 hat sich der Konzern unter anderem von seinen Anteilen an der Netzwerkgesellschaft Swissgrid, den Gommerkraftwerken und den Forces Motrice du Grand-Saint-Bernard getrennt.

(sda/gku)

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