1. Home
  2. Unternehmen
  3. Alpiq wollte AKWs offenbar nach Frankreich verscherbeln

Bericht
Alpiq wollte AKWs offenbar nach Frankreich verscherbeln

Leibstadt: Bald entscheidet das Stimmvolk über die AKWs.   Keystone

Für die Schweizer Stromkonzerne werden die Atomkraftwerke zur Last. Der Energiekonzern Alpiq versuchte offenbar, die AKWs Gösgen und Leibstadt dem französischen Energieriesen EFD zu verschenken.

Veröffentlicht am 06.11.2016

Der Stromkonzern Alpiq hat offenbar versucht, seine beiden Atomkraftwerke Gösgen und Leibstadt dem französischen Energiekonzern Electricité de France (EDF) zu verschenken. Laut einem vertraulichen Protokoll der Umweltkommission des Nationalrats, aus dem die «SonntagsZeitung» zitiert, wurde das Geschenk allerdings abgelehnt, da die «EFD in der Kernkraft viele eigene Probleme» habe.

Demnach würde Alpiq seine AKWs «gerne dem Staat verkaufen, ja sogar für einen symbolischen Preis von einem Franken verschenken», soll Alpiq-Präsident Jens Alder der Umweltkommission gesagt haben. Mit den Kraftwerken werde das Unternehmen in den nächsten zehn Jahren nur noch Geld verlieren.

(sda/mbü)

Anzeige