Selten waren sich Wirtschaftsexperten so uneins wie heute. Während die einen ihre Wachstumsprognosen hochschrauben, mahnen andere vor dem zweiten Taucher (double dip). Warnen die einen vor Inflation, kontern andere mit Deflationsängsten. Fordern die einen eine höhere Sparquote, raten andere, unter allen Umständen den Konsum anzukurbeln. Keine einfache Ausgangslage für die Expertenrunde, die im Rahmen der Immobilien-Fachmesse Real Site in Zürich darüber debattierte, welche Auswirkungen das aktuelle wirtschaftliche Umfeld auf den Immobilienbereich hat.

«Die Hypothekarzinsen befinden sich zurzeit auf ihrem historischen Tiefpunkt», sagte Fredy Hasenmaile, Leiter Immobilienanalyse bei der Credit Suisse. Seit der Einführung des Frankens im Jahr 1850 sei das Geld noch nie so günstig gewesen wie heute, erklärte der Fachmann. Mit einem jährlichen Wachstum von 5% überhitzt der Schweizer Hypothekarmarkt seiner Meinung nach aber noch nicht. Dennoch sei die Gefahr einer Immobilienblase in der Schweiz nicht von der Hand zu weisen, darin war sich das Podium, das von Kurz Ritz, Partner bei PricewaterhouseCoopers, moderiert wurde, einig. «Solange die Wirtschaft noch nicht auf vollen Touren läuft, hält die Flucht der Anleger in Sachwerte wie Immobilien an», erklärte Ulrich Prien, Partner bei KPMG. Das treibe die Preise von Liegenschaften in die Höhe. Aber: «Solange die Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes niedrig bleibt, müssen wir uns keine Sorgen machen», merkte Johannes Schwab, Portfoliomanager bei Swiss & Finance Property, an.

«Die Hypothekarzinsen befinden sich zurzeit auf ihrem historischen Tiefpunkt», sagte Fredy Hasenmaile, Leiter Immobilienanalyse bei der Credit Suisse. Seit der Einführung des Frankens im Jahr 1850 sei das Geld noch nie so günstig gewesen wie heute, erklärte der Fachmann. Mit einem jährlichen Wachstum von 5% überhitzt der Schweizer Hypothekarmarkt seiner Meinung nach aber noch nicht. Dennoch sei die Gefahr einer Immobilienblase in der Schweiz nicht von der Hand zu weisen, darin war sich das Podium, das von Kurz Ritz, Partner bei PricewaterhouseCoopers, moderiert wurde, einig. «Solange die Wirtschaft noch nicht auf vollen Touren läuft, hält die Flucht der Anleger in Sachwerte wie Immobilien an», erklärte Ulrich Prien, Partner bei KPMG. Das treibe die Preise von Liegenschaften in die Höhe. Aber: «Solange die Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes niedrig bleibt, müssen wir uns keine Sorgen machen», merkte Johannes Schwab, Portfoliomanager bei Swiss & Finance Property, an.

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