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Versuch
Amazon testet seine Drohnen nicht im Mutterland

Drohne von Amazon: In Grossbritannien startet ein Feldversuch. Keystone

Amazon will seine Pakete künftig auch mit Drohnen ausliefern. Nun startet der Online-Händler einen Feldversuch. Allerdings weicht er dafür nach Übersee aus. Dafür gibt es eine simple Erklärung.

Veröffentlicht am 26.07.2016

Amazon will in Grossbritannien einen Feldversuch starten, um Waren bald mit Drohnen ausliefern zu können. Die britische Luftverkehrsaufsicht UK Civil Aviation Authority (CAA) habe Amazon eine entsprechende Genehmigung erteilt, berichtete der grösste Onlinehändler der Welt. Amazon strebt an, bereits im kommenden Jahr Lieferdrohnen einzusetzen. «Grossbritannien ist führend darin, Drohnen-Innovationen zu ermöglichen», erklärte Amazon-Manager Paul Misener.

Amazon arbeitet seit Ende 2013 an seinen Plänen, rund zwei Kilogramm schwere Waren binnen einer halben Stunde mit Hilfe von Drohnen zu liefern. Inzwischen wurde bereits die zweite Generation der Fluggeräte demonstriert. Amazon kritisiert, dass strenge Regulierungs-Vorgaben Tests und Entwicklung in den USA bremsten. Den Ansatz europäischer Regulierer lobte Amazon im vergangenen Jahr hingegen als «pragmatisch».

Auch die Konkurrenz ist am Testen

Auch andere Anbieter arbeiten an Drohnen. Erst im Mai hatte die Deutsche Post einen Erfolg bei ihrem Paketdienst DHL verkündet. Von Januar bis März hätten Absender und Adressaten mit der Packstation SkyPort im oberbayerischen Reit im Winkl 130 Mal Pakete per Drohne versendet und empfangen. Auch die Schweizerische Post hat vor einem Jahr die Lieferung per Drohne getestet.

(awp/mbü/ama)

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