Das Bankensoftware-Unternehmen Crealogix hat im Geschäftsjahr 2012/13 (per Ende Juni) 2,6 Millionen Franken Gewinn erwirtschaftet. Das waren 0,6 Millionen weniger als im Vorjahr. Grund für den Rückgang sind der Marktausbau in Deutschland und Investitionen.

Der Umsatz wuchs um 1,4 Prozent auf 49,3 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilte. 87 Prozent davon wurden in der Finanzindustrie erzielt. Operativ (Ebit) belief sich das Ergebnis auf 3,1 Millionen Franken, was einer Marge von 6,2 Prozent entspricht nach 8 Prozent im Vorjahr.

Ausbau in Deutschland

Im abgelaufenen Geschäftsjahr entwickelte Crealogix die Produkte für die digitale Bank und den Zahlungsverkehr weiter. Mit der Übernahme des softwaregestützten Beratungsgeschäfts von C1FinCon in Deutschland sei die Produktepalette ergänzt worden, hiess es weiter. Zugleich baute die Firma die Präsenz in Deutschland mit einem Standort in München aus. Das alles belastete die Profitabilität.

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Den vollständigen Jahresabschluss legt Crealogix an der Bilanzmedienkonferenz vom 27. September vor.

(sda/jev)