Der weltgrösste Kreditkartenkonzern American Express streicht als Teil eines Restrukturierungsprogramms mehr als 4000 seiner fast 63'000 Stellen. Der Abbau werde binnen eines Jahres in den USA und im Ausland vollzogen, sagte Finanzchef Jeff Campbell am Mittwoch. Allerdings sollen auch einige neue Arbeitsplätze entstehen.

Im vierten Quartal fiel durch den geplanten Stellenabbau eine Belastung in Höhe von 313 Millionen Dollar vor Steuern an, wie der Visa - und Mastercard -Konkurrent mitteilte. Gleichzeitig strich das Unternehmen aber durch den Verkauf seiner Beteiligung an dem Software-Anbieter Concur Technologies, der an den deutschen Technologiekonzern SAP geht, auch 719 Millionen Dollar vor Steuern ein.

Aktie gibt 2 Prozent nach

Netto stieg der American-Express-Gewinn dank der Kauflaune seiner Kunden in den USA in den drei Monaten bis Ende Dezember um knapp elf Prozent auf 1,45 Milliarden Dollar. Die Gesamteinnahmen legten um 6,6 Prozent auf 9,1 Milliarden Dollar zu. Die American-Express-Aktie verlor nachbörslich mehr als 2 Prozent an Wert.

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(reuters/me)