Ein kräftiges Verkaufsplus bei der neuen C-Klasse hat Daimlers Absatz in den Vereinigten Staaten im April weiter kräftig angeschoben. Zudem ist sind die alltagstauglichen Geländewagen von Mercedes (M-Klasse) nach wie vor sehr gefragt. Insgesamt zog der Verkauf von Autos der Marke Mercedes-Benz noch einmal deutlich an. Der Absatz legte um 12,8 Prozent auf 29 188 Mercedes-Benz-Fahrzeuge zu, wie Daimler in Montvale mitteilte.

BMWs Minis laufen gut

Inklusive der Marke Smart und Sprinter-Fahrzeugen stieg der Absatz um 10,6 Prozent auf 32 432 Stück. Die Wachstumsrate Daimlers lag damit über derjenigen von BMW . Der Münchener Erzrivale konnte im April von der Kernmarke knapp 27'000 Autos (+6,9 Prozent) und inklusive Mini um 32 428 Fahrzeuge (+9,6 Prozent) verkaufen. BMW hat in den USA dank eines Absatzsprungs beim Mini im April deutlich zugelegt. Das Wachstumstempo des Vormonats konnte allerdings nicht gehalten werden. Insgesamt seien mit gut 32'400 Fahrzeugen 9,6 Prozent mehr verkauft worden als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte der Konzern in Woodcliff Lake mit. Im März war der Absatz noch um rund 12 Prozent gestiegen. Grösster Wachstumstreiber war die Marke Mini. Hier stieg der Absatz um fast ein Viertel auf fast 5500 Stück.

Auch die VW-Tochter Audi lag mit einem Absatzplus von 7,5 Prozent auf 16 827 Autos hinter den Stuttgartern. Im März waren sowohl Audi also auch BMW noch schneller als Daimler gewachsen.

(awp/chb)