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E-Commerce
Amerikaner shoppen im Netz wie wild

Nirgendwo auf der Welt ist 2014 der Online-Handel stärker gewachsen als in den USA. Das Land verdrängt gemäss einer Studie China von der Spitze. Auch die Schweiz hat im Ranking Plätze gutgemacht.

Veröffentlicht am 07.04.2015

Die USA sind das Land mit dem grössten Umsatzpotenzial im Onlinehandel. In der neusten Ausgabe des «Global Retail E-Commerce»-Index des Beratungsunternehmens A.T. Kearney haben die USA China von der Spitze des Rankings auf Platz zwei verdrängt.

Zu den in der Studie erfassten 30 wachstumsstärksten Märkte für E-Commerce zählt auch die Schweiz. Sie hat sich gegenüber der Vorgängeruntersuchung im Jahr 2013 um fünf Ränge auf Platz 23 verbessert, wie A.T. Kearney in einer Mitteilung schreibt.

US-Konjunktur schiebt Online-Handel an

Der globale Onlineumsatz ist laut Studie im Jahr 2014 um 20 Prozent auf über 800 Milliarden Dollar angewachsen. Die USA hätten mit dem anhaltenden Wachstum, einer anziehenden Konjunktur sowie einem verbesserten Konsumentenvertrauen wieder die Führung im Index übernommen, heisst es weiter.

Insgesamt legte der amerikanische E-Commerce-Markt im vergangenen Jahr um 15 Prozent zu. Nebst der Schweiz machten auch andere europäische Märkte Plätze gut: So rückten Grossbritannien (3.), Deutschland (5.) und Frankreich (6.) jeweils um einen Platz vor, Belgien kletterte gleich um 15 Plätze hoch auf den 9. Rang und Dänemark um 12 Plätze auf Rang 15.

(awp/dbe/ama)

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