Schleppende Medikamentenverkäufe haben den weltweit grössten Biotechnologie-Konzern Amgen schwerer getroffen als von Experten erwartet. Der Gesamtumsatz stieg im ersten Quartal nach Angaben des Konzerns vom Dienstag um 6,6 Prozent auf 4,52 Milliarden Dollar.

Analysten hatten jedoch einen Umsatz von 4,75 Milliarden Dollar vorhergesagt. Der Gewinn fiel unter dem Strich von 1,43 Milliarden Dollar im ersten Quartal 2013 auf 1,07 Milliarden Dollar und damit noch tiefer, als die Analysten erwartet hatten.

Der Umsatz mit dem Arthritis-Medikament Enbrel sackte im ersten Quartal um 5 Prozent auf 988 Millionen Dollar ab. Analysten hatten hingegen mit 1,11 Milliarden Dollar gerechnet. Auch die Erlöse des Blutkrebsmittels Kyprolis fielen mit 68 Millionen Dollar deutlich niedriger aus als die von Experten geschätzten 82,2 Millionen Dollar.

(sda/vst/moh)