Der US-Biotechkonzern Amgen hat im zweiten Quartal dank besserer Geschäfte mit wichtigen Medikamenten die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Wie das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte, lag der Nettogewinn wie im Vorjahr bei 1,26 Milliarden Dollar. Pro Aktie betrug der Gewinn 1,65 (Vorjahr: 1,61) Dollar. Der Umsatz stieg auch dank des Rheumamittels Enbrel um fünf Prozent auf 4,68 Milliarden Dollar.

Das weltgrösste Biotechunternehmen schraubte zudem seine Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr nach oben. Danach ist mit einem Gewinn je Aktie zwischen 7,30 und 7,45 Dollar zu rechnen. Bisher war Amgen von einer Bandbreite zwischen 7,05 bis 7,35 Dollar ausgegangen. Der Umsatz werde sich voraussichtlich oberhalb der erwarteten 17,8 bis 18,2 Milliarden Dollar bewegen.

Amgen bemüht sich derzeit um die Übernahem von Onyx Pharmaceuticals Inc, um sein Angebot an Krebsmedikamenten zu vergrössern. Nachbörslich verteuerten sich die Amgen-Aktien um 1,4 Prozent auf 122,78 Dollar.

(rcv/chb/reuters)