VALORA.

An diesem Mittwoch, 28. November, findet die «reguläre Novembersitzung» des Valora-Verwaltungsrates statt. Dabei soll auch über die verworrene Situation diskutiert werden. Wobei der Antrag zur ausserordentlichen Generalversammlung laut Valora-Sprecherin Stefania Misteli nicht auf der Traktandenliste steht. Es sei eine normale Verwaltungsratssitzung, wo es um Budgets und Ähnliches gehe, erklärt sie.

Bereits würden sich einzelne Verwaltungsräte von Ammann abwenden, heisst es von der Gegenseite, allerdings ohne dabei Namen zu nennen. Für Zündstoff ist jedenfalls gesorgt.Bis Montag, den 26. November, haben sich laut Adriano Agosti rund 22% des Aktienkapitals für eine ausserordentliche Generalversammlung und die Absetzung des Präsidenten schriftlich und persönlich bei der Gesellschaft eingesetzt. Selbst unter Einbezug der Stimmrechtslimitierung, die die Gesellschaft der Gruppe mit Golden Peaks, Pictet und 3V Asset Management auferlegt, wären dies 17% der stimmberechtigten Aktien, meint Agosti.

Diese Zahlen kann Valora-Präsident Fritz Ammann aber nicht nachvollziehen. «Bis jetzt wurde kein formell korrekter Antrag für eine ausserordentliche Generalversammlung eingereicht», hält Valora-Sprecherin Misteli fest.