Der Halbleiterhersteller ams hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem Anstieg des Umsatzes und Gewinns gestartet. Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2 Prozent auf 86,3 Millionen Euro und lag damit über den eigenen Erwartungen. Die Bruttogewinnmarge verbesserte sich ohne den akquisitionsbedingten Abschreibungsaufwand auf 56 Prozent von 54 Prozent. Schliesst man diesen Aufwand mit ein, verbesserte sich die Marge auf 54 Prozent (VJ 51 Prozent).

Der EBIT stieg um 47 Prozent auf 15,4 Millionen Euro und der Reingewinn um 48 Prozent auf 14,7 Millionen Euro. Die positive Geschäftsentwicklung im ersten Quartal sei auf eine gute Nachfrage in wichtigen Endmärkten und eine starke Marktstellung bei hochwertigen Sensor- und Analogprodukten für anspruchsvolle Anwendungen zurückzuführen, hiess es laut Mitteilung vom österreichischen Unternehmen, das an der Schweizer Börse kotiert ist.

Marktwerwartungen übertroffen

Die von ams (vormals Austriamicrosystems) vorgelegten Zahlen übertrafen beim Umsatz und den Gewinnzahlen die Markterwartungen. Im Durchschnitt (AWP-Konsens) hatten die Analysten mit einem Umsatz von 84,5 Millionen Euro, einem EBIT von 11,8 Millionen und einem Reinergebnis von 11,0 Millionen gerechnet.

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Für das zweite Quartal erwartet ams dank hoher Stückzahlen bei neuen Produkten ein deutliches Umsatzwachstum sowie einen weiteren Anstieg der operativen Marge. Den Bereich Consumer and Communications sieht das Unternehmen dabei als zentralen Wachstumstreiber. Man sei zuversichtlich, dass sich das Geschäft des Unternehmens im Jahresverlauf weiter positiv entwickeln werde, heisst es.

(awp/dbe)