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Protest
Angestellte von Thermo Fisher streiken erneut

Thermo Fisher: Angestellte hatten bereits Ende April die Arbeit niedergelegt. Keystone

100 von 165 Arbeitsplätzen des US-Laborausrüsters Thermo Fisher im Kanton Waadt sollen nach Tschechien verlagert werden. Deshalb sind die Angestellten erneut in Streik getreten.

Veröffentlicht am 20.06.2017

Die Angestellten des US-Laborausrüsters Thermo Fisher in Ecublens sind am Dienstag erneut in Streik getreten. Sie kritisieren das Scheitern der Verhandlungen mit dem Unternehmen, dass einen Grossteil der Produktion nach Tschechien verlagern will.

Von den derzeit 165 Arbeitsplätzen in der Waadt sollen knapp 100 verlagert werden. Aus Protest gegen diesen Entscheid hatten die Angestellten bereits Ende April während sechs Tagen die Arbeit niedergelegt.

Massnahmen ungenügend

Die Aufnahme von Verhandlungen hatte den ersten Streik beendet. Die vorgeschlagenen Massnahmen seien ungenügend, sagte am Dienstag Noé Pelet, Gewerkschaftssekretär der Unia Waadt, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Thermo Fischer habe die Mittel für angemessene Begleitmassnahmen für die Angestellten, hielt Pelet fest. Die Betriebsversammlung habe sich am Montagabend deshalb für einen Streik auf unbestimmte Dauer entschieden.

(sda/cfr)

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