Nobel Biocare kann auch im dritten Quartal noch mit keiner Erfolgsmeldung aufwarten: Der Umsatz sank im Vergleich zu 2010 um 2,7 Prozent auf 128,2 Millionen Euro. Unter dem Strich schrieb der Zahnplantatehersteller einen Quartalsverlust von 2,2 Millionen Euro.

Mit konstanten Wechselkursen gerechnet wäre der Umsatz von Juli bis September zwar stabil geblieben (+0,2 Prozent), über die ersten neun Monate hinweg musste Nobel Biocare aber selbst ein um Währungseffekte bereinigtes Umsatzminus von 0,9 Prozent hinnehmen. Gemäss Communiqué wuchs das Geschäft mit Implantatesystemen.

Der Absatz mit individuell gefertigten Ersatzzähnen und Zahnbrücken harzte dagegen: Laut Nobel Biocare sank der Umsatz der NobelProcera-Produktelinie um 8,7 Prozent. Auf rein betrieblicher Ebene konnte der Zahnimplantatehersteller die Profitabilität im dritten Quartal dennoch steigern: Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 36 Prozent auf 11,6 Millionen Euro.

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Unternehmenschef Richard Laube wird in der Medienmitteilung dahingehend zitiert, dass man das Ziel noch nicht erreicht habe, Nobel Biocare punkto Produkteinnovationen und stärkerer Kundenfokussierung aber planmässig vorankomme.

(vst/laf/sda)