Die Bankenkrise in Spanien hat eine Kapitalflucht aus dem Land ausgelöst. Allein im Mai wurden 41,3 Milliarden Euro aus dem Land abgezogen. Das ist mehr als viermal so viel wie im entsprechenden Vorjahresmonat, wie die Madrider Zentralbank mitteilt.

Im Mai war die Krise um die marode Grossbank Bankia ausgebrochen, die vom Staat zur Sanierung ihrer Bilanzen 24,5 Milliarden Euro benötigt.

Nach Angaben der Zentralbank zogen Anleger in den ersten fünf Monaten dieses Jahres eine Rekordsumme von 163 Milliarden Euro aus Spanien ab. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte das Land noch einen Kapitalzufluss von 14,6 Milliarden Euro verzeichnet.

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(laf/tno/sda)