Das Computerurgestein IBM hat die Börse mit schwächer als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen enttäuscht. Im dritten Quartal fiel der Umsatz um vier Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 22,4 Milliarden Dollar (17,5 Mrd. Euro), wie der Konzern am Montag mitteilte.

Das war weniger als Analysten erwartet hatten. Die Aktie fiel vorbörslich um mehr als acht Prozent. Der Nettogewinn brach von 4,0 Milliarden auf 18 Millionen Dollar ein. Allerdings ergab sich durch die Abgabe der verlustreichen Chipsparte kurzfristig ein hoher Sonderaufwand, so dass die Zahlen schwer vergleichbar sind.

Hohe Mitgift

IBM hatte kurz vor Veröffentlichung des Finanzberichts bekanntgegeben, das defizitäre Geschäftsfeld für eine Mitgift von 1,5 Milliarden Dollar an die Firma Globalfoundries abzugeben.

(awp/gku/ama)