Erneut versammelt die Basel Ancient Art Fair (BAAF) vom 7. bis 12. November 2008 eine handverlesene Gruppe renommierter internationaler Händler auf dem Gebiet der klassischen, ägyptischen und nahöstlichen Antike. Allen Unkenrufen zum Trotz kann die BAAF dieses Jahr bereits ihr 5-Jahr- Jubiläum feiern und hat damit mit ihrer Vorgängerin, der ehemaligen Basler Cultura gleichgezogen, die nach fünf Jahren aufgeben musste. Die BAAF hat von Beginn an grossen Wert auf hohe Qualität gelegt – nicht nur in Bezug auf die angebotenen Exponate und die fachliche Kompetenz, sondern auch bei der Wahl der Lokalität. So bietet die Reithalle Wenkenhof eine ideale Kulisse für die Begegnung mit der Antike, eingebettet in eine weitläufige Gartenanlage im englischen Stil. Allein die die prachtvolle Barock-Residenz in Riehen lohnt einen Besuch.

Zeitlose Schönheit

Im Fokus der Messe stehen zeitlos schöne Sammelobjekte, die darüber hinaus eine interessante alternative Kapitalanlage darstellen, weil sie von ihrem Marktwert her solide eingeschätzt sind. Selbst die Preise, die von antiken Spitzenstücken erzielt werden, sind meilenweit von denjenigen entfernt, wie sie in den überhitzten Sektoren mit moderner und zeitgenössischer Kunst mittlerweile üblich sind. Die Wertbeständigkeit von antiker Kunst, die über die letzten Jahrzehnte kontinuierlich gewachsen ist, steht deshalb ausser Frage.Neu nimmt in diesem Jahr als Gast das Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie aus Mannheim an der BAAF teil. Es vermittelt dem Besucher Informationen über die neuesten multidisziplinären Untersuchungsmethoden, welche die Bestimmung von Material, Datierung und Herkunft von Artefakten ermöglichen. Auch das Art Loss Register, die weltweit bedeutendste Datenbank für gestohlene Kulturgüter, ist als Gast vor Ort und für Recherchen verfügbar.

Der Auftritt von 16 weltweit führenden Spezialisten macht diese Messe nicht nur zur grössten, sondern auch zur wichtigsten ihrer Art unter einem Dach. Alle Teilnehmer sind Mitglieder der International Association of Dealers in Ancient Art (IADAA). Sie sind verpflichtet, einen strengen Ethik-Kodex bezüglich Echtheit und Provenienz ihrer Verkaufsobjekte einzuhalten. Viel Skepsis hatte der Handel zunächst dem 2005 neu eingeführten Kulturgütertransfergesetz entgegengebracht, doch dank diesem ist der Standort Schweiz für den Handel mit antiker Kunst noch sicherer und attraktiver geworden.

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