Die Appenzeller Kantonalbank hat im vergangenen Jahr den Bruttogewinn um 0,9 Millionen auf 20,2 Millionen Franken gesteigert. Damit lieferte sie dem Kanton Appenzell Innerrhoden einen Rekordbetrag von 7,62 Millionen Franken ab - 0,17 Millionen mehr als im Vorjahr.

Auch der Reingewinn wuchs um 0,4 Millionen auf 12,2 Millionen Franken. In die allgemeinen gesetzlichen Reserven der Bank fliessen 4,6 Millionen Franken. «Die erfreuliche Entwicklung der Appenzeller Kantonalbank widerspiegelt sich auch in der stetigen Zunahme der Bilanzzumme», teilte die Bank mit. Diese stieg um 7,7 Prozent auf gut 2,5 Milliarden Franken.

Im Zinsgeschäft - dem wichtigstem Ertragspfeiler der Bank - ist die Gewinnmarge erneut geschrumpft. Grund dafür ist das anhaltende tiefe Zinsniveau. Doch dank einer erhöhten Nachfrage nach Hypotheken habe die Bank dennoch das Ergebnis des Vorjahres um 0,4 Millionen Franken übertreffen können, heisst es weiter. Das Zinsgeschäft brachte der Bank 30 Millionen Franken ein.

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Die Kundenausleihungen erhöhten sich um 114,2 Millionen auf rund 2,1 Milliarden Franken. Auch bei den Kundengelder wurde ein starker Zuwachs verzeichnet. Netto seien der Bank 180 Millionen Franken zugeflossen, schrieb das Finanzinstitut. Damit steige der Bestand auf 2 Milliarden Franken.

Das Ergebnis aus dem Kommissions- und Handelsgeschäft verringerte sich hingegen. So fiel der Kommissionsertrag um 0,3 Millionen auf 6,3 Millionen Franken. Hingegen stieg der Erfolg aus dem bankeigenen Handelsgeschäft um 0,13 Millionen auf 1,3 Millionen Franken.

(chb/sda)