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Streaming
Apple geht Deal mit weiteren Musikern ein

Apple-Chef Tim Cook: Sein Musikdienst startet nächste Woche. Keystone

Technologiekonzern Apple zahlt für seinen neuen Musikdienst Geld an weitere Musiker. Ursprünglich wollte das US-Unternehmen zu Beginn gar nichts ausweisen.

Veröffentlicht am 25.06.2015

Apple hat sich mit kleineren Musikfirmen auf Lizenzgebühren bei seinem Streaming-Dienst geeinigt. Das Label Beggars Group erklärte, man stimme einer Vereinbarung mit Apple nun zu und sei «hoch erfreut» darüber. Die Beggars Group vertritt Stars wie Adele oder Vampire Weekend. Auch der Branchenverband Win, der verschiedene Musikfirmen vertritt, einigte sich mit Apple.

Testphase gratis

Apple habe sich bereit erklärt, Künstler auch in der Einführungsphase des Dienstes zu bezahlen, erklärte Win. Während der Testphase können Nutzer die Musik kostenlos anhören, ursprünglichen sollten auch die Künstler nicht dafür bezahlt werden.

Für den Schwenk sorgte Popstar Taylor Swift: Sie hatte sich in einem offenen Brief über Apples Vorgehen beschwert und den Technik-Giganten zum Umdenken bewegt. Win-Chefin Alison Wenham zeigte sich zufrieden: «Mit diesen Änderungen freuen wir uns, der Vereinbarung zuzustimmen und sie zu unterstützen.«

Apples Streaming-Dienst startet am 30. Juni. Konkurrenten sind Firmen wie Spotify und Deezer.

(awp/mbü/chb)

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