Apple sitzt auf Barreserven von137,1 Milliarden Dollar. Für die von der Finanznachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten scheint der Fall klar: Sie gehen davon aus, dass Firmenchef Tim Cook die Quartalsdividende anheben wird – und das nicht zu knapp.

Am 7. Februar 2013 erhielten Apple-Aktionäre 2,65 US-Dollar pro Aktie. Nun erwarten die sechs befragten Analysten im Durchschnitt einen Anstieg auf 4,14 Dollar – satte 56 Prozent mehr. Damit würde die Aktie eine Dividendenrendite von 3,7 Prozent erzielen und sich damit direkt ins Spitzenfeld der dividendenstarken S&P-Titel torpedieren.

42 Milliarden neuer Cash

Die erhöhte Dividendenzahlung würde für Apple einen jährlichen Betrag von 15,7 Milliarden Dollar kosten. Dabei müsste das Unternehmen voraussichtlich nicht einmal die Gewinne in Übersee antasten, wodurch das Unternehmen laut Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster eine zusätzliche Steuerbelastung vermeiden könnte.

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Erst im vergangenen Jahr hatte CEO Cook eine Dividendenausschüttung sowie ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von zehn Milliarden Dollar lanciert. Vor wenigen Wochen war Investor David Einhorn mit der Forderung einer höheren Vergütung für die Aktionäre abgeblitzt.

Analysten gehen davon aus, dass Apple alleine im laufenden Geschäftsjahr (bis Ende September 2013) bis zu 42 Milliarden Dollar an Cash generieren wird – allein deren 15 Milliarden in den USA.

(vst/se)